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2013 / September : Beeindruckend Interdisziplinär
27.08.2013 16:23 (6526 x gelesen)



Beeindruckend Interdisziplinär

Beeindruckend Interdisziplinär 01

Moharst PublicImage

Entstehung

Institute of Architecture

Pichlbauer Pindeus - Beautification

The Essence 2013 zeigte kürzlich ausgewählte künstlerische Einzel- und Gruppenarbeiten von Studierenden und AbsolventInnen aller künstlerischen Abteilungen aus dem Studienjahr 2012/13. Die „TREVISION Groß.Bild.Technik GmbH“ konnte Teile der Ausstellung durch beeindruckende XXL-Drucke und Rahmensysteme begleiten. Die Jahresausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien gilt als Höhepunkt eines Studienjahres und spiegelt − kuratiert von Edek Bartz in Zusammenarbeit mit den Professorinnen und Professoren − die künstlerische Disziplinenvielfalt, die intermedialen Grenzüberschreitungen und Semesterthemen an der Angewandten wider.

Das Unvorstellbare vorstellen

Die Abteilung Industrial Design 2, geleitet von Fiona Raby, entwickelte Techniken der Prototypengestaltung mit dem Ansatz, nicht Probleme lösen, sondern neue Fragen stellen zu wollen. Insofern die Erforschung neuer Techniken selbst Thema war, muten die Ergebnisse zu so unterschiedlichen Objektbereichen wie „Beautification“, „Factory Farming“, „Prosthetics“ abstrahiert und überraschend fast wie Kunstwerke an. Sie verhelfen der Vorstellung des Unvorstellbaren zur Anschaulichkeit.

Auch die in der Abteilung Digitale Kunst unter der Leitung von Ruth Schnell entwickelten Objekte sind Ergebnisse künstlerisch-experimentellen Forschens. Präsentiert werden Projekte aus den Bereichen Videoinstallation, Sonifizierung, spatialer Sound, Cross Media und Hybrid Art. In der Installation “Spatially Apprehended Will of the Epoch, Nothing Else” von David Razzi konvergieren unterschiedliche Medien zu einem hybriden Artefakt. Als Computeranimation auf Fotoprint projiziert, dient eine Abbildung des prototypischen Musterraums von Mies van der Rohe aus dem Jahre 1931 als Dispositiv und wird zum „Schauplatz“, auf dem die Verhältnisse ins Wanken geraten. Die materiellen Güter, mit denen die räumliche Umgebung nach und nach befüllt wird, geben Hinweise auf die sich verändernde Lebensumstände der jeweiligen Subjekte.

Bewegung als architektonische Ausdrucksform

Auf der Suche nach alternativen Möglichkeiten der Bewegung als eine neue architektonische Ausdrucksform, nicht im Sinne der Suggestion, sondern sprichwörtlich zu erkunden, abseits von herkömmlichen Beschattungselementen oder parametrischen Fassaden, beschäftigte sich das Studio Lynn am Institut für Architektur im Studienjahr 2013 mit Projekten, die über Volumen-Verschiebungen/-Transformationen im Gebäudemaßstab sowohl das innere Raumgefüge als auch das städtebauliche Bild verändern. Erkundet wurde „sich bewegende Architektur“, die sowohl auf neue programmatische Aufgaben als auch auf Anforderungen des Klimaengineerings Bezug nehmen kann. Es wurden Strategien im Tages- und Jahresablauf getestet, wie sich die riesigen bewegenden Gebäude-Volumina positiv auf Temperatur, Beschattung und Luftfeuchtigkeit auswirken können. Im Wintersemester wurde ein Sportkomplex in den Vereinigten Arabischen Emiraten entworfen, wobei drei im Maßstab unterschiedliche Veranstaltungsstätten eingehüllt werden mussten. Im Sommersemester wurde dieselbe Aufgabenstellung in einem „Flagshipstore“ in Tokyo-Ginza erprobt. Trotz des Sprunges im Maßstab vom Sportkomplex zum Kaufhaus manifestieren sich in den Projekten dieselben Grundideen der stätigen räumlichen Veränderung des Inneren des Gebäudes und im urbanen Kontext eine sich fortlaufend wandelbare Silhouette in einer Größe, in der tatsächliche Bewegungen in der Architektur selten einen Platz findet.

Den Ausstellungsraum des Institute of Architecture (IoA), kuratierte dieses Jahr Mascha Veech-Kosmatschof, Assistant Professor des Studios Zaha Hadid. Sie stellte eine faszinierende Werkschau der drei IoA-Studios Zaha Hadid, Greg Lynn und Hani Rashid zusammen. Diese rückte einerseits den digitalen Design- und Kreationsprozess der Studierenden in den Fokus. Andererseits zeigte sie Auszüge aus Diplom-Projekten und bot Architektur-Modellen der Diplomanden eine eindrucksvolle Bühne in Form einer raumfüllenden Regalinstallation. Zudem wurde der Ausstellungsraum mit einem eigens für die Essence produzierten Video über das Institute of Architecture bespielt und bot den Besuchern eine Kommunikationsdrehscheibe in Form der von Mascha Veech-Kosmatschof entworfenen Bar.

Trevision und GBMT realisierten XXL-Installationen

Als Spezialist für visuelle Kommunikation, die ebenso „unvorbeischaubar“ wird wie die Exponate der Studierenden und Absolventen der Universität für angewandte Kunst, gelang es der TREVISION Groß.Bild.Technik GmbH aus Großhöflein, mit beeindruckenden XXL-Drucken und intelligenten Rahmensystemen dazu beizutragen, die Jahresausstellung des Institute of Architecture zu einem unvergesslichen künstlerischen Höhepunkt des Kalenderjahres zu machen. Für die präzise Umsetzung der Ausstellungserfordernisse und die Montage vor Ort zeichnete sich ein weiteres Unternehmen der Trevision Holding Gruppe, die GBMT mit Sitz in Wulkaprodersdorf, verantwortlich, die sich neben Rahmensystemen in jeder Größe auch auf innovative LED-Lösungen und hochwertige Metall- und Stahlgestaltung spezialisiert hat.

Öffentliche Bilder und individuelle Erscheinungen

Die Abteilung Grafik und Druckgrafik stellte das Thema öffentliche und veröffentlichte Bilder, die in der Kommunikationsgesellschaft für unser Weltbild bestimmend geworden sind, sowie die verantwortungsvolle Rolle der Kreativen in den Vordergrund ihres künstlerischen Schaffens. Exemplarisch präsentiert die Abteilung zwei Positionen in einer gemeinsamen, raumgreifenden Installation.

Die Arbeit „Public Image“ von János Mohácsi experimentierte mit dem öffentlichen Bild und der öffentlichen Wahrnehmung von individueller Erscheinung. Es ist ein kritischer Umgang mit den Erfahrungen in einem Mitteleuropa, das zur Normalität der Mobilität zurückgekehrt ist. Überdimensionale Zeichnungen zeigen Selbstportraits mit leichten Variationen, ausreichend, um unterschiedliche Kategorisierungen zu provozieren. Selbstbefragung wird so zur Befragung der Fremdwahrnehmung, die Zeichnung zur Kopie. Umschlossen von den außenwirksamen Posterportraits findet sich die medienübergreifende Installation „Forest Transparency“ von Karina Mendreczky.

Danae als Friedenspatronin für Aspern

Julia Rohn von der Abteilung Textil − Freie, angewandte und experimentelle Gestaltung erfasst die inzwischen freiliegende Skulptur der Danae, Prinzession von Argos, des Bildhauers Alfons Riedel vor dem Künstlerhaus mittels eines 3D-Scanners, um sie anschließend in die Form eines doppelt so großen, roten, aufblasbaren Plastikobjektes zu transferieren. Die „neue“ Danae wird in der Mitte des neuen Aspernsees verankert, wo sie − im Sinne des „krpytischen“ Fundes − als Friedenspatronin der Seestadt mit einer neuen Aufgabe betraut sein wird.

Am Karlsplatz vor dem Künstlerhaus wird − abgesehen von der Ausgangsplastik der Danae – eine Videoprojektion zu sehen sein, die das schwimmende Objekt der Danae auf dem See in Aspern zeigt.

Wir sind stolz als Trevision so viel „unvorbeischaubare" Kreativität zu begleiten, daher ist es uns auch ein besonderes Anliegen Ihnen die Inhalte der Ausstellung in dieser Form zu präsentieren.


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