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2013 / Jänner : Mit nacktem „Mr. Big“ polarisierte Leopold Museum
29.01.2013 14:42 (8517 x gelesen)



Mit nacktem „Mr. Big“ polarisierte Leopold Museum

Mr. BIG

Hüllenlos und überdimensional präsentiert sich im MuseumsQuartier ein mehrschichtiger, metergroßer Akt der Künstlerin Ilse Haider umgesetzt von der Trevision Groß. Bild. Technik. Er erregt Aufmerksamkeit für die Ausstellung „nackte männer“ im Leopold Museum. Die begehbare Skulptur der Salzburger Künstlerin ist ein Eyecatcher, der vor allem ob seiner Größe nicht nur den Damen ins Auge sticht.

Hinter der besonders plakativen Form visueller Kommunikation, dem Spezialgebiet der ausführenden Trevision Groß. Bild. Technik. mit Sitz in Großhöflein, steckt die Intention Ilse Haiders, Kritik an Männlichkeitsvorstellungen auszudrücken. Für die Künstlerin bringt das Werk „die Ambivalenz der kulturellen Konstruktion von Männlichkeit zum Ausdruck: das Überdimensionale, Begehrenswerte schlechthin und gleichzeitig Unnahbarkeit und Selbstbezogenheit“.

Dazu einen individuellen Blickwinkel einzunehmen will das Leopold Museum die Betrachter der Skulptur animieren. Tobias Natter, der Leiter des Leopold Museums: „Den individuellen Standpunkt, den die Betrachter einnehmen müssen, um den idealen Blickwinkel auf die dreidimensionale Skulptur zu gewinnen, verdeutlicht die Prämisse, dass „Schönheit im Auge des Betrachters liegt“. Die Ausstellung „nackte männer“ zeigt insgesamt 300 Werke mit verschiedenen Zugängen von rund 100 Künstlerinnen und Künstlern aus Europa und den USA und spannt einen Bogen über 200 Jahre, wobei auf die Werke der Aufklärung um 1800, die innovativen Tendenzen der Zeit der Klassischen Moderne sowie Positionen in der Kunst nach 1945 besonderer Wert gelegt wird.

Mr. BIG

„MR. BIG“ - so der Name der Skulptur von Ilse Haider- war zweifelsohne ein perfektes Marketinginstrument und schaffte die Möglichkeit, die Ausstellung des Leopold Museums mehrschichtiger zu erleben. Für Jürgen Marzi, dem Vertriebsleiter der Trevision Groß. Bild. Technik. eine außergewöhnliche Form der visuellen Kommunikation: „Mit Mr. Big konnte unsere Kernkompetenz, die visuelle Kommunikation so eingesetzt werden, dass sie nicht nur betrachtet, sondern auch begehbar gemacht werden konnte. Damit haben wir gemeinsam mit der Künstlerin Ilse Haider eine neue Dimension der Werbung realisieren können.“

Hintergrundinformation zur Künstlerin Ilse Haider:

Ilse Haider

Die begabte Fotokünstlerin absolvierte ihr Studium 1988 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Arnulf Rainer und studierte bis 1990 am Royal College of Art bei Eduardo Paolozzi . Zwischen 1995 und 2001 unterrichtete sie an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz. 2003 erhielt sie den großen Kunstpreis der Stadt Wien.

Ihre Fotoarbeiten zeichnen sich durch ihre dreidimensionale Wirkung aus, die sie durch die Verwendung von innovativen Methoden neben traditioneller Fototechnik erreicht. Inhaltlich legt sie einen großen Wert auf die Darstellung der Themen „Frau und Mann“ – was sie für die Ausstellung des Leopold Museums in besonderer Weise geeignet machte. Ihre collageartigen Arbeiten wirken durch das Wechselspiel zwischen verschiedenen Bildebenen. 1995 wurde Haider mit dem Bürgerpreis mit Anish Kapoor ausgezeichnet, 2011 erhielt sie den Otto-Breicha-Preis für Fotokunst.

 

 

 Bilder von der Ausstellung


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