Grundsätzlich unterscheiden wir hier bei der Bedruckung in UV- und Sublimations-druck. Die Unterschiede:
Der UV-Druck erfolgt mit 100% lösemittelfreien Farben, die nach dem Druck durch UV-Licht aushärten und einen sehr homogenen und dichten Farbauftrag ergeben. Da durch die UV-Aushärtung der Druck matt wird, ist diese Produktionstechnik hervorragend dafür geeignet, wenn eine Reflektion von Umgebungslicht vermieden werden soll. Also in der Architektur, im shop- und Messebereich, TV-Studios, usw. Auch für Durchlichtanwendungen wird mit dieser Technik die höchstmögliche Qualität erzielt.
Beim Sublimationsdruck erfolgt die Fixierung der Textilfarben in einem Kalander mittels Hitze (eindampfen). Dadurch bleibt das Material weich und fliesend (beim UV-Druck wird es etwas härter) und die Stoffeigenschaften in Bezug der Ober-fläche bleiben erhalten. So wird beispielsweise ein Druck auf Satin auch gleich glänzend wiedergegeben, wie eben die Oberfläche des Materials beschaffen ist. Diese Drucktechnik ist aufwändiger und auch langsamer als die UV-Technik, was auch etwas höhere Preise mit sich bringt.
Bei den Materialien gibt es kaum Einschränkungen für die gewünschten Anwendungsbereiche. Dekostoffe für den shop- oder Messebereich – mit und ohne Hinterleuchtung; lichtgesperrte Stoffe die Durchlicht verhindern, Akkustik-stoffe die den Geräuschpegel im Raum reduzieren; unbrennbare Glasgewebe mit A2 Zertifizierung für besondere Einsatzbereiche auf Flughäfen, in Theatern, etc. Auch Teppiche können mittlerweile mit dem UV Druck für kurz- und mittelfristige Anwendungen hervorragend bedruckt werden. Boden- und Wandbeläge aus Vinyl gibt es für langfristige Anwendungen in kratzfesten Ausführungen.
Auch bei dieser Materialgruppe gilt: Nennen Sie uns Ihre Wünsche und Sie erhalten von uns die beste Lösung dafür.
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